Burnout in der Schule

Wenige Berufe sind interessanter und vielfältiger als jener der Lehrperson. Und wenige stellen höhere Anforderungen bezüglich fachlicher, sozialer und emotionaler Kompetenzen. Aktuelle Untersuchungen berichten von 10 bis 30 Prozent «ausgebrannter» Lehrpersonen. Das hat ernsthafte Konsequenzen für Betroffene und ihre Umwelt.

Burnout und Lehrpersonen

Über 70 Prozent der Lehrpersonen sind trotz hoher Belastungen mit ihrem Beruf zufrieden. Gleichzeitig ist aber die Zahl jener, die aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig aus dem Beruf aussteigen oder sich frühpensionieren lassen, verhältnismässig hoch.

Ob Mann oder Frau, Berufseinsteigende oder «alte Hasen», ob Kindergarten, Primar- oder Sekundarstufe – das Phänomen des Ausbrennens kann alle Lehrpersonen treffen. Auch Schulleitende und Betreuungspersonen.

Kein individuelles Problem

Burnout ist nicht nur ein persönliches Problem der betroffenen Personen, es betrifft die Schule auch als Ganzes in vielfältiger Weise. Es ist ein berufsbedingtes Phänomen, dessen Ursachen sowohl auf der individuellen wie auch auf Ebene der Schule und der Gesellschaft zu suchen sind. Entsprechend haben Behörden, Schulleitungen und Lehrpersonen eine Verantwortung gegenüber ihren Kolleginnen und Kollegen, wie auch gegenüber Schülerinnen und Schüler und deren Eltern.

Prävention und Früherkennung

Die Broschüre «Burnout in der Schule: Früh erkennen und vorbeugen» informiert über Ursachen und gibt Hinweise für Lehrpersonen, Schulleitende und Schulbehörden zur Prävention und Früherkennung von Burnout.

 

Direkter Kontakt:
Valeria Ciocco
Projektleiterin Psychische Gesundheit
Telefon: +41 81 257 64 10
E-Mail: valeria.ciocco@san.gr.ch